Bis zum 10 jährigen Jubiläum des Heine Clubs sind es Noch
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Wir bemühen uns ständig um ein vielfältiges, anspruchsvolles
und unterhaltsames Kulturprogramm.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Zu allen einzelnen Veranstaltungen können Sie mit unserem Formular ihren Platz bequem von zu Hause aus zum Vorverkaufspreis und ohne zusätzliche Gebühren bis spätestens 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn reservieren.
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Montag, 11. Juni um 19.30 Uhr
Theateratelier, Bleichstraße 14 H in Offenbach
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
Deutscher - Freidenker - Verband Offenbach und Heine Club
Erich Schaffner zeigt mit Schauspiel und Gesang:
Was Sie schon immer über Banken, Kapitalismus und Kommunismus nicht wissen wollten!
Notverkauf !!!
Finanzimperium
( leicht defekt )
an Bastler günstig abzugeben!
Reparaturanleitung liegt bei.
Nur seriöse Interessenten wenden sich bitte unter dem Stichwort „grün ist die Hoffnung“ an unsere Anzeigenabteilung.
Musikalische Begleitung am Klavier mit Georg Klemp
Der Mörfeldener Schauspieler bringt umrahmt in musikalischer Begleitung am Klavier durch Georg Klemp in seinem brandneuem Programm seine bewährte Mischung zu den neuesten Nachrichten, alten Liedern und Szenen von Friedrich Schiller bis Alice Schwarzer, von Hanns Eisler bis Georg Kreisler, Kurt Tucholsky, BILD, Bertolt Brecht, Josef Ackermann, Erich Kästner, Freddy Quinn u.a.
Mit Schauspiel und Gesang stellt der Künstler gekonnt und bissig seine Bezüge zu den höchst aktuellen und streitbaren gesellschaftlichen und politischen Themen auf der Offenbacher Bühne beim Heine Club vor. Erich Schaffner konnte schon mehrfach in den letzten Jahren beim Heine Club sein großes Können eindrucksvoll präsentieren. Seine Stimme ist in allen Tönen außerordentlich variantenreich. Mal donnernd, mal leise fasziniert er seine Zuhörer und zieht die Zuschauer eindrucksvoll in seinen Bann!
„Die böse Welt, die so verdorben / Verlass ich bald, die böse Welt.
Ich merke: hat der Mensch kein Geld / So ist der Mensch schon halb gestorben.
( Zitat von Heinrich Heine, aus Schnapphahn und Schnapphenne )
Eintritt im Vorverkauf 10,- , Abendkasse 12,-
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Montag, 3. September um 19.30 Uhr
Theateratelier, Bleichstraße 14 H in Offenbach
Lieder aus dem anderen Frankreich: "Chansons sans cigare"
von und mit Blandine Bonjour und Bernd Köhler
Französische Chansons über das Leben der Arbeiter und Bauern, von Rebellen und Aufständischen des 19. Jahrhundert. Vom Kampf, dem Leben und der Liebe der einfachen Leute.
Blandine Bonjour und Bernd Köhler singen nicht einfach nur Chansons. Sie lassen uns das Leben der Arbeiter und Bauern, der Rebellen und Aufständischen des neunzehnten Jahrhunderts, lebendig werden. Von den Liedern der Commune über den Pariser Mai bis zu den kritischen Alltagsminiaturen eines Georges Brassens, Moustaki oder Jean Ferrat, besingen sie Kampf, Leben und Liebe der einfachen Leute, der Unangepassten, der Quer- und Vorantreiber, ohne die eine gesellschaftliche Veränderung nicht denkbar ist.
Man spürt, diese Interpreten leben ihre Lieder!«, schrieb die Westdeutsche Allgemeine und das Badische Tagblatt formulierte: »Blandine Bonjour gefällt mit ihrer sprechenden, klaren Stimme. Ihr Witz funkelt aus jedem Ton, ihr Charme bezaubert. Es war ein »Coup de Foudre« mit diesen beiden Interpreten, »eine Liebe auf den ersten Blick« mit ihrer kraftvollen und lebendigen Musikalität und der revolutionären Hoffnung, die sich in allen Themenbereichen ihrer Musik findet und der sie Stimme geben.«
Blandine Bonjour, geboren in der Weberstadt Lyon, seit gut zwanzig Jahren in Mannheim, hat die Lieder ihrer Heimat nie verlernt, singt sie in der Gruppe les Balladines und nun mit Bernd Köhler, dem deutschen Liedermacher, dessen Vorfahren sich als flüchtige Hugenotten in die Pfalz retten konnten und ihre Kultur, Gebräuche und Sprache in die Region einbrachten
Es laden gemeinsam ein:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Offenbach
und Heinrich-Heine-Club
Eintritt im Vorverkauf 10,- , Abendkasse 12,-
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Montag, 8. Oktober um 19.30 Uhr
Theateratelier, Bleichstraße 14 H in Offenbach
Puppentheater für Erwachsene:
Joachim Ringelnatz-Programm mit Christiane Klatt und Meike Grund:
„Von Dingen, die du eben noch nicht wusstest“
In dem Programm kommen ausschließlich Texte von Joachim Ringelnatz vor, bei denen Figurenspiel, Schauspiel und Gesang eindrucksvoll genutzt wird! Die Gedichte sind so ausgewählt, dass nicht nur Bekanntes zu sehen/hören ist. Es wird durch die vorgenommene Anordnung auch der Lebensweg von Ringelnatz nachgezeichnet.
"Segelschiffe, sie haben das mächtige Meer unterm Bauch und über sich Wolken und Sterne...“
Ein faules Krokodil, zwei Eier, der Terrbariumserfinder, zwei Frauen, der enttäuschte Badegast, zwei Elefanten und viele andere - unter ihnen Joachim Ringelnatz persönlich - sind an Bord dieses Ringelnatz-Schiffs.
Es wird gegessen, gesungen und Sport getrieben.
…wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen! Steigen Sie ein!
Joachim Ringelnatz wurde 1883 als Hans Bötticher in Sachsen geboren. Er fuhr einige Jahre zur See und zog 1909 nach München. Er arbeitete als Schriftsteller, fahrender Schauspieler und auch als Maler, – seinen Lebensunterhalt musste er jedoch lange Zeit mit unterschiedlichen Gelegenheitsarbeiten verdienen. 1920 heiratete er Leonharda Pieper, die er liebevoll „Muschelkalk“ nannte. 1930 zog er von München nach Berlin. 1933 belegten ihn die Nationalsozialisten mit einem Auftrittsverbot. Er starb 1934 an den Folgen einer verschleppten Tuberkulose.
Eintritt im Vorverkauf 10,- , Abendkasse 12,-
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Montag, 12. November um 19.30 Uhr
Theateratelier, Bleichstraße 14 H in Offenbach
Erinnerungen an das Schtetl
„Cantaton Theater“ mit Erzählungen und Lieder zu einer verlorenen jüdischen Kultur
Osteuropäische Juden, die im Mittelalter aus Deutschland vor Diskriminierung und Pogromen geflüchtet waren, hatten sich in Polen, Litauen, Weißrussland und der Ukraine in einer Vielzahl kleinerer Städte ("Schtetl") angesiedelt, in denen sie bald die Mehrheit der Bevölkerung ausgemacht haben. In diesen Orten entwickelten sich autonome Gemeinschaften, die ihr Leben weitestgehend selbst verwalteten. Ihre Sprache, auch in der Musik, war das Jiddische, das ursprünglich dem Mittelhochdeutschen entstammte, sich später aber angereichert durch hebräischen, aramäischen und slawischen Wortschatz zu einer eigenständigen Sprache entwickelte. Die Menschen der "Schtetl" waren hochreligiös, aber in der Regel auch arm. Ein Teil der Bewohner lebte zwar von Handel oder Handwerk, doch viele mussten betteln, um zu überleben. Im Zweiten Weltkrieg wurden ganze „Städtchen“ zerstört und und zahlreiche jüdische Bewohner brutal ermordet.
Die vom "Cantaton-Theater" gespielten Werke erzählen von dieser Welt mit Liebe, Wehmut aber auch einer gehörigen Portion Ironie. Die Lieder berichteten vom Alltag der Menschen im "Schtetl", von der "Cheder" (Schule), von Hochzeiten, Festen und vom Warten auf den Messias, der ja aus Sicht der Juden in jedem Moment auf der Welt erschienen konnte. Viele Lieder dieser Gesellschaft wie "Bei mir bist du scheijn" kennt jeder. Ein Liedtext heißt beispielsweise übersetzt ins Deutsche: "Wann singt ein Jude? Wenn er sehr hungert. Hungert er sehr und will er dann essen, dann singt er ein Lied, um zu vergessen".
Die Aussagen der Volkslieder meist mit anonymen Autoren der osteuropäischen Juden sind einfach und kurz. Darin geht es um Alltagsthemen wie Liebe, Abschied und Trennung, mit melancholischen Melodien. Auch solche temperamentvoll für Volksfeste geschaffen, mit schneller, rhythmischer Melodie zum unbeschwerten und fröhlichen Feiern.
Aber es gibt auch Lieder zu hören, die mit schwarzem Humor das Verhältnis der Juden zu ihren nichtjüdischen Nachbarn thematisieren. "Schpilsche mir a Lidele in Jiddisch", "Oj, wi fain wet es sajn", "Joschke fort awek" und "Wos dos Mejdelch wil" sind einige der Lieder, die Burkhard Engel und Claudia Thönniß vom Cantaton Theater leidenschaftlich interpretieren. Texte, wie z.B. von Manes Sperber, Joseph Roth, Isaac Bashevis Singer und Scholem Alechem werden an der Geige, Gitarre und am Akkordeon begleitet mit faszinierenden Klängen und stimmungsvoller Musik.
Ein gemeinsamer Kulturbeitrag zur Erinnerung an die Pogromnacht von 1938 und gegen Neonazismus und Rassismus von: Offenbacher Bündnis "Courage" - "Gegen rechte Gewalt und Rassismus", Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Kreisverband Offenbach, Heinrich-Heine-Club.
Eintritt im Vorverkauf 10,- , Abendkasse 12,-
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Montag, 10. Dezember um 19.30 Uhr
Theateratelier, Bleichstraße 14 H in Offenbach

Moschiri
Märchen aus China und der Mongolei
Tanz- Theater- Performance
Mit: Edith Boberg (Erzählerin) Bernhard Staudt (Tanz). Sebastian Winkler (Sax u. Klarinette)
Regie: Alexander Bußmann

Die Zwillingssöhne des Chaans (Märchen aus der Mongolei)
Das Volk leidet unter Wassermangel, weil zwei Frösche die Quelle eines Flusses verstopfen. Den Chaan beschleichen gemischte Gefühle, als er seine beiden Söhne beauftragt, die Frösche zu töten. Denn er weiß, dass es bei dem „Einsatz“ um Leben und Tod geht, aber auch um das Wohl seines Volkes.
Die Inszenierung erfindet parallel zur Erzählung eine eigenständige Handlung, die einige der im Märchen angesprochenen Themen wie z.B. „Überfluß- Mangel“ mit den Stilmitteln Ausdruckstanz, Theater und improvisierte Livemusik in Szene setzt.
Die Strahlenperle (Märchen aus China)
Ein Jüngling, der mit seiner Mutter in Armut lebt, macht sich fieberhaft Gedanken über die Ursachen der Armut. Bereit für die Änderung seiner Lebens umstände alles in die Wagschale zu werfen, zieht er hinaus in die Welt und trifft dabei Menschen, die ähnlich wie er vom Schicksal gezeichnet sind.
Die Inszenierung spricht den Mut und den Wissensdurst eines Menschen an, der sich von seiner Existenz in Armut nicht herunterziehen lässt. Es hilft ihm in seiner misslichen Lage die Unbeschwertheit seines positiven Denkens.
Eintritt im Vorverkauf 10,- , Abendkasse 12,-
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Jubiläumsveranstaltung - 10 Jahre Heinrich-Heine-Club Offenbach
Samstag, 16. Februar 2013 um 20 Uhr
im Konzertsaal „Wiener Hof“ , Langener Straße 23, Offenbach-Bieber
Alexander Finkel präsentiert:
Heinrich Heine - "Deutschland - Ein Wintermärchen“
Satirisches Erzähltheater
Alexander Finkel ist seit Jahren überall in Deutschland ein gerne gesehener Gast. Er erweckt die Heine-Texte zu neuem Leben und zeigt ein Gruselkabinett historischer Persönlichkeiten. Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind durchaus erlaubt und angebracht. Finkel hüstelt, stöhnt, schreit, flüstert die Worte Heines ins Publikum, ohne dabei jemals den Respekt vor dem Schöpfer des Werkes zu verlieren.
Ein Mann in schwarzem Anzug, ein Tisch, ein Weinglas, und Spielfreude, mehr braucht es nicht um Heines Spott und feine Ironie zum leuchten zu bringen und das Publikum für fast zwei Stunden zu fesseln.
Im traurigen Monat November wars..., so beginnt Heines bekannter Text. Seit über 22 Jahren betritt Alexander Finkel mit diesen Worten die Bühne um seinem Publikum auf das Beste zu unterhalten.
Das Wintermärchen, eine Bestandsaufnahme deutscher Eigenheiten. Mit spitzer Feder beschreibt Heine die Arten und Unarten seiner Landsleute; der Text schon über 160 Jahre alt, hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Gerade in einer politisch aufgewühlten Zeit entlarven Heines Verse die Worthülsen der scheinbar Mächtigen.
Heines Wintermärchen ist ein funkelndes Juwel deutscher Dichtung und Sprachkunst. Heinrich Heine der „Narr des Glücks“.
„Ein neues Lied, ein besseres Lied, / O Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon / Das Himmelreich errichten.
Wir wollen auf Erden glücklich sein / Und wollen nicht mehr darben.
Verschlemmen soll nicht der faule Bauch,/ Was fleißige Hände erwarben.“
Eine gemeinsame Veranstaltung von Saalbau „Wiener Hof“ und Heinrich-Heine-Club
Eintritt im Vorverkauf 10,- /Abendkasse 12,- Euro
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