Bis zum 10 jährigen Jubiläum des Heine Clubs sind es Noch
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Vierviertelschweine ...02.05.2012 |
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Stadtpost Offenbach
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Gedichte ud Grotesken von Christian Morgenstern beim Heine Club
(red) Wenn ein Butterbrotpapier zu denken anfängt, ein Herr von Korf in ein böhmisches Dorf reist und Palmström sich eine Geruchs-Orgel baut, dann kann Christian Morgenstern nicht weit sein. Morgenstern, geboren 1871 in München, gestorben 1914 in Meran, überschreitet in seiner grotesken Lyrik leichtfüßig jede Grenze, die die Bedeutung eines Wortes scheinbar setzt: Er erfindet ein Nasobem, er lässt einen Stiefel sprechen „Ich GING GANZ in Gedanken hin“ und nennt das Gedicht einfach „Der Gingganz“, er lässt Parallelen, die sich partout nicht schneiden wollen, in der Ewigkeit zusammenfließen - dort, wo sie gleichzeitig verschlungen werden. Tiefsinn im Unsinn. Und endlose Freude am Experimentieren mit der Sprache bis hin zu ihrer Auflösung im berühmten „Fisches Nachtgesang“.
Die Morgenstern Texte werden am Montag, 7. Mai um 19.30 Uhr im Theateratelier,Bleichstraße 14 H in Offenbach in einer szenischen Lesung und mit schauspielerischem Können von Achim Barrenstein, Ensemblemitglied zahlreicher Staatstheater , vorgetragen. Für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung am Klavier sorgt Waltraut Bartl mit ausgewählten Kompositionen von Debussy, Grieg, Prokofjew und Schumann....
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"Hick Hack" im Frauenkabarett...07.03.2012 |
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Stadtpost Offenbach
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Wegen der bereits jetzt schon großen Nachfrage empfiehlt der Heine Club allen Interessenten für den Abend mit dem Frauenkabarett „hickhack“ eine baldige Kartenbestelllung zur Vorstellung am Montag, 26. März 2012 um 19.30 Uhr im Theateratelier, Bleichstraße 14H in Offenbach. (s. Anmerkung)*
Gemeinsam lädt die Offenbacher Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit dem Heine Club zu diesem Abend ein. Präsentiert wird das Kabarettprogramm „Spiel mir das Lied vom Abendrot!“: Im warmen Licht der Abendrots blitzen sie auf: Gedanken an die Endlichkeit des Lebens, an Testament und Patientenverfügung, an Inkontinenz, Cholesterin und Altersstarrsinn. Der Lockruf des Pflegeheims kräuselt dünn gewordene Nackenhaare, die Ehrenamtspflicht trübt das Gemüt, die Rente zerrt an den Ansprüchen, noch nicht gelebte Träume drängen unerbittlich nach Verwirklichung. Und während Wolke neun kichernd am Himmel vorüber segelt und lang verborgene Wünsche aufflammen, fragt sich Frau: Bin ich jetzt alt oder erlebe ich gerade – ganz wie ein Mann – meine besten Jahre? Hick Hack hat die Antwort.
* Anmerkung: Inzwischen ist die Veranstaltung restlos ausverkauft.
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Heine Club startet im Jahr 2012 mit Georg Büchner-Abend...08.02.2012 |
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Stadtpost Offenbach
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Jahreshauptversammlung wählt neuen Vorstand
(red) - Auf der Jahreshauptversammlung des Heinrich-Heine-Club Offenbach am 21. Januar 2012 konnte der Vorsitzende Günther Diehl die Mitglieder im Unterstützerkreis auf eine erfolgreiche Bilanz in der kulturellen Vereinstätigkeit verweisen. Inzwischen führt der Club nicht nur regelmäßig abwechslungsreiche und anspruchsvolle Kulturabende – meist vor ausverkauftem Publikum! - im Theateratelier, Bleichstraße 14H durch, sondern hat selbst vier spezifisch unterschiedliche Programme zum Leben und Werk von Heinrich Heine entwickelt, die der Club auch anderen Vereinen und Einrichtungen als Heine Lesung mit und ohne musikalischer Begleitung zur Aufführung anbietet.
Das Kulturprogramm 2012 startet der Club mit einem Georg Büchner Abend am 13. Februar mit der ehemaligen Offenbacher Stadtschreiberin Hanne F. Juritz, sowie dem Klarinettisten Heinz Hepp und der griechischen Pianistin Mika Dagaita. Dem folgen in diesem Jahr noch weitere sieben Abende in der Bleichstraße 14H. Das gesamte Jahresprogramm ist im Internet unter www.heinrich-heine-club.de ausführlich dargestellt. Das Jahr 2012 steht für den Club auch ganz im Zeichen der Vorbereitungen zum 10 jährigen Vereinsjubiläum am 17. Februar 2013. Für das komende Jubiläumsjahr sollen neben dem üblichem Programm des Clubs zusätzlich einige „kulturelle Knallbonbons“ auf die Beine gestellt werden.
Bei den Wahlen zur Clubleitung gab es wesentliche personelle Änderungen. Einzig wieder als Clubleiter an der Spitze des Vereins gewählt wurde Günther Diehl. Als neue Stellvertreterin wurde Astrid Ost in der Nachfolge von Norbert Müller gewählt. Einen Wechsel gab es auch bei der Funktion des Kassierers in der Clubleitung. Hier übernimmt Manfred Rößmann die Nachfolge von Vera Müller. Als Mitglieder der Revisionskommission bestimmte die Versammlung Anneli Hüpenbecker und Marion Dreiner.
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Büchner macht den Anfang...01.02.2012 |
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Offenbach Post
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Heinrich-Heine-Club zeigt sich etabliert und kündigt "kulturelle Knallbonbons" fürs Jubiläum an
(hc) Offenbachs Heinrich-Heine-Club startet sein diesjähriges Kulturprogramm mit einem Geog-Büchner-Abend mit Lesung und Musik am Montag, 13. Februar. Beginn ist um 19.30 Uhr im Theateratelier Bleichstraße 14H.
Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin und ehemalige Offenbacher Stadtschreiberin Hanne F. Juritz liest aus einer von ihr zusammengestellten Auswahl mehr oder weniger bekannte Texte aus verschiedenen Schriften Büchners. Musikalisch begleitet wird sie in einer erstklassigen Besetzung durch den Klarinettisten Heinz Hepp und die griechische Pianistin Mika Dagaita. Zur Aufführung kommen vorwiegend klassische Musikstücke aus dem 19. Jahrhunderts. Doch auch manches Unerwartete kann an die Ohren dringen.
Karl Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau geboren und verstarb im jungen Alter von nur 23 Jahren an einer Typhusinfektion am 19. Februar 1837 in Zürich. Berühmt ist die in Offenbach verfasste Flugschrift „Hessischer Landbote“ aus dem Jahr 1834 mit seiner Losung „Friede den Hütten, Krieg den Palästen !“ Büchner gilt als einer der bedeutendsten Literaten des sogenannten „Vormärz“. Er gründete die „Gesellschaft für Menschenrechte“ in Gießen und Darmstadt. Berühmt sind bis zum heutigen Tage seine Dramen „Dantons Tod“, „Woyzeck“ und die Erzählung „Lenz“.
Dass Büchner nicht nur ein exzellenter Dramatiker war unterstreicht sein Werk „Leonce und Lena“, eine Komödie die nicht als unverbindliches Lustspiel, sondern als eine unter dem Deckmantel harmloser Fröhlichkeit versteckte Polit-Satire verstanden werden sollte.
Auf den Büchner-Abend folgen in diesem Jahr noch weitere sieben Abende in der Bleichstraße 14H. Das Jahr 2012 steht für den Club auch ganz im Zeichen der Vorbereitungen zum 10 jährigen Vereinsjubiläum am 17. Februar (2013). Da sollen einige "kulturelle Knallbonbons“ zusätzlich auf die Beine gestellt werden.
Bei den jüngsten Wahlen zur Clubleitung gab es wesentliche personelle Änderungen. Wiedergewählt, als Clubleiter, wurde an die Spitze des Vereins nur Günther Diehl. Neue Stellvertreterin ist Astrid Ost in der Nachfolge von Norbert Müller. Einen Wechsel gab es auch bei der Funktion des Kassierers; hier übernahm Manfred Rößmann von Vera Müller. Als Mitglieder der Revisionskommission bestimmte die Versammlung Anneli Hüpenbecker und Marion Dreiner.
Inhaltlich zog Vorsitzender Günther Diehl eine positive Bilanz. Inzwischen führt der Club nicht nur regelmäßig abwechslungsreiche und anspruchsvolle Kulturabende – meist vor ausverkauftem Haus - im Theateratelier durch. Er hat auch vier spezifisch unterschiedliche Programme zum Leben und Werk von Heinrich Heine entwickelt, die der Club auch anderen Vereinen und Einrichtungen als Heine Lesung mit und ohne musikalischer Begleitung zur Aufführung anbietet....
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Heine Club mit Rekordbesuch...16.12.2011 |
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Offenbach Post
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(mt) Über einen neuen Besucherrekord freut sich der Heinrich-Heine-Club. Von den sieben Veranstaltungen, die der rührige Club in diesem Jahr im Theateratelier Bleichstraße 14H angeoten hatte, waren fünf restlos ausverkauft. Insgesamt waren bei den Kulturangeboten 575 Besucher zu verzeichnen.
Im nächsten Jahr steht eine Veranstaltung mehr auf dem Plan. Der Reigen beginnt mit einem Georg Büchner Abend am Montag, 13. Februar. Es folgt ein buntes Programm mit Frauenkabarett, Gedichten von Christian Morgenstern, Liedern aus Frankreich, Puppentheater zu Joachim Ringelnatz, jüdischen Lieder und Autoren sowie Märchen aus der Mongolei und China.
Weil immer mehr Abende ausverkauft sind, bietet der Heine Club Interessenten ab sofort bis spätestens 31.Januar an, für alle acht Abende online eine Jahresabonnenten-Karte für 80,- Euro zu reservieren und damit immer einen Platz sicher zu haben. Möglich sind auch Einzelreservierungen für jeden der angebotenen Abende zu jeweils 10,- Euro.
Eine komplette und ausführliche Programmvorschau sowie die Termine für das ganze Jahr 2012 finden sich ebenfalls auf der Internetseite des Clubs.
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Alles, nur nicht beliebig...29.10.2011 |
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Offenbach Post
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Im Heine Club treffen sich viele Köpfe
Von Stefan Mangold (Offenbach Post) : Charles de Gaulle, der frühere konservative französische Präsident, soll während politischer Unruhen auf die Frage, warum er den Philosophen Jean-Paul Sartre nicht in polizeilichen Gewahrsam nehme, geantwortet haben:“ Einen Voltaire verhaftet man nicht.“ Mit Andre Malraux setzte de Gaulle einen Schriftsteller als Kultusminister ein. Bundeskanzler Ludwig Erhard hingegen sprach in der Zeit von „Schmutzfinken und Pinschern“, Ministerpräsident Franz Josef Strauß ein paar Jahre später von „Ratten und Schmeißfliegen“, wenn es um politische Aussagen von Schriftstellern wie Günter Grass oder Rolf Hochhuth ging.
Das Verhältnis zwischen den Deutschen und ihren Intellektuellen gilt traditionell zumindest als ambivalent. „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“, dichtet Heinrich Heine im französischen Exil. Und ein paar Strophen weiter heißt es, „Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land“.
Günther Diehl (65) ist Vorsitzender des „Heinrich-Heine-Clubs“ Offenbach. Weil das Werk von Heine, der 1856 im Alter von 58 Jahren in Paris starb, so viele Facetten habe “lässt er sich von etlichen Gruppen vereinnahmen.“ Die Kommunisten meinen, er sei ihres Geistes, weil er sich zeitweise als Revolutionär verstand. „Verschlemmen soll nicht der faule Bauch, was fleißige Hände erwarben.“, liest sich ein Gedicht. Fromme Christen bevorzugen Sätze der letzten Jahre : „Ich bin aus dem Unglauben zu Gott zurückgekommen.“ Diehl selbst schätzt am Schriftsteller Heine besonders den Satiriker: „Er lobt sich so stark, daß die Räucherkerzchen im Preise steigen.“
Dass Heine „ein Autor voller Widersprüche ist“, spiegele sich auch in der Sicht auf den Lauf der Welt der 17 Mitglieder und 99 Unterstützer wieder. Die sei keineswegs aus einem Guss. „Bei uns engagieren sich Freidenker, Gewerkschaftler, Leute aus verschiedenen Parteien oder auch Naturfreunde.“ Der Heine Club sei undogmatisch, doch programmatisch keineswegs beliebig.
Das Eintreten „gegen Rassismus, Neonazismus und für soziale Gerechtigkeit“ leuchtet bei vielen sich als „links“ verstehenden Gruppen zumindest so ähnlich in der Präambel. Die meisten derer agieren jedoch auf musischem Brachland. „Die Pflege und Bewahrung demokratischer und humanistischer Kultur“ bildet den Zweck des Clubs. Angebote aus Kunst, Literatur, Theater und Musik bestimmen das Tagesgeschäft. Bildungsinhalte wolle der Club vermitteln, „was der Zuschauer daraus macht, bleibt ihm überlassen“.
Wie etwa bei einem Abend mit Texten und Liedern von Wilhelm Busch oder Versen des Frankfurter Mundartdichters Friedrich Stoltze (1816-1891). Womit die Heineleute ein großes Herz beweisen. Schließlich schmähte Stoltze einst die Offenbacher, wel sie „hawwe's verbaßt von Aabeginn, daß se net von Frankfort sin“. Von dort kämen heute sehr viele über den Main um Veranstaltungen des Vereins in den Räumen des Theateratelier Bleichstraße 14h zu besuchen.
„Unsere Abende haben sich in Frankfurt herumgesprochen“, freut sich der Vorsitzende Günther Diehl, der mit sieben weiteren Bürgen den Club erst 2003 gründete, „weil wir fanden, kulturell läuft zu wenig.“ Was sich seit damals zumindest ein Stück weit geändert hat. Der Club ist bestens organisiert. Das Programm für das kommende Jahr steht schon fest. Auch die Planungen für das Jubiläumsjahr 2013 laufen längst. Die Homepage gestaltet sich außergewöhnlich professionell.
Die Kassenwartin Vera Müller hat Glück niemandem wegen Beiträgen hinterherlaufen zu müssen. Weder von Mitgliedern noch Förderern verlangt der Club regelmäßigen Obolus. Nur für den Fall von Verlusten „sollen alle einspringen“. Was bei 116 Köpfen nicht dramatisch wäre „und in den letzten acht Jahren kein einziges Mal passierte“, blickt Günther Diehl zurück.
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