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Manuel Tiago
Manuel Tiago
(Álvaro Cunhal)
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Nelkenrevolution

Treffpunkt Literatursalon im Heinrich Heine Club am 22.11.2004:
Buchlesung mit Michael Kegler

„Eulálias Haus“

von Manuel Tiago

Eulalias Haus - Tiago Eulálias Haus ist der vierte Roman von Manuel Tiago, dem literarischen Pseudonym des charismatischen portugiesischen Antifaschisten und langjährigen Generalsekretärs der kommunistischen Partei Álvaro Cunhal.
Eulálias Haus ist Manuel Tiagos Roman über den spanischen Bürgerkrieg. Drei junge portugiesische Kommunisten befinden sich im Exil in Spanien, als Franco putscht und das Volk von Madrid zu Tausenden auf die Straße geht, um den Faschisten Paroli zu bieten. Der autobiographische Bezug ist nicht zu übersehen. Álvaro Cunhal selbst befand sich als Abgesandter der damals in Portugal bereits illegalisierten kommunistischen Partei in Madrid, als der Bürgerkrieg ausbrach. Seine Protagonisten treffen jeweils sehr unterschiedliche Entscheidungen, wie sie sich dem faschistischen Terror entgegenstellen. Auch um eine neuerliche Flucht kreisen die Gedanken, doch schließlich obsiegt bei allen dreien die Überzeugung, dass etwas getan werden muss, um dem in ganz Europa auflodernden Faschismus Einhalt zu gebieten. Doch weit entfernt von einer blinden Heroisierung des Kampfes thematisiert Manuel Tiago in diesem spannenden Roman vor allem die menschlichen Leiden der Kämpfenden und ihrer Angehörigen.
 

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