Veranstaltung am Montag, den 27. Juni 2005: Schillers Nachruhm- eine feuilletonistische Plauderei über zwei Jahrhunderte im Treffpunkt Literatursalon
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erschienen bei:
Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt(WBG) WISSEN 2005
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Frau Monika Carbe zu Gast im Literatursalon mit Lesung aus ihrem aktuellen Buch „Schiller und kein Ende- Vom Wandel eines Dichterbildes“. Schiller wurde verkitscht und wieder entmythisiert, politisch instrumentalisiert und streng wissenschaftlich untersucht, zum Genie und zum Antihelden erklärt. Die Autorin berichtet über Werk und Leben aus Anlass des 200. Todestages von Schiller.
Zu Schiller fällt jedermann etwas ein, Vergnügliches, Erbauliches, Erschreckliches und vor allem: viel Dramatisches. Man kann die Schillergeschichten so – oder auch ganz anders erzählen. Schiller ist seit 200 Jahren tot. Auch tot geritten durch Pathos, Festtagsreden und Parodien? Goethe ist Weltbürger, die Feiern zu seinem 250. Geburtstag im Jahr 1999 waren kreativ gestaltet, erstaunlich zeitgemäß und kamen beim Publikum an. Goethe bleibt aktuell. Steht Schiller mittlerweile nur noch auf Denkmälern neben ihm? Wer sich derlei Fragen stellt, sollte dieses Schillerbuch lesen – kritisch, ironisch, manchmal ernst, auf solider Recherche beruhend – und vor allem: informativ. Wie eine Wirkungsgeschichte sein sollte: Von 1805 bis heute.
Monika Carbe: Schiller. Vom Wandel eines Dichterbildes. Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Darmstadt 2005.
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von der Aurorenlesung mit M.Carbe im Heine Club am 27.06.2005
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