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Lieblingslieder und Schmuggelware

Ein Akkordeon, zwei Stimmen, drei Zugänge zu Liedern von Hanns Eisler und Bertolt Brecht

Über den Zustand der Welt und warum sie nicht so bleiben darf

  • Verschoben auf 2021
  • Montag, 14.September 2020, Beginn 19.30 Uhr / Einlass 19.00 Uhr
  • Theateratelier, Bleichstraße 14H in Offenbach / M

Eintritt im Vorverkauf 12,- (zzgl. Gebühr) / Abendkasse 15,- € Ticket reservieren

Büste Hans Eisler - Foto: M. Rößmann
Bild: M. Rößmann

„Für die Mittellosen ist das Paradies die Hölle".
So bündig wie elegant bringen Bertolt Brecht und Hanns Eisler im Exil in Los Angeles zwei Perspektiven auf den Kapitalismus zusammen. Brechts Lyrik und Eislers Musik haben auch deshalb rund 80 Jahre so frisch überlebt, weil sich für sie Agitation und Poesie nicht ausschlossen. Der politische Kampf und die avancierte künstlerische Form – zusammen sollten sie beweisen, dass die Welt verändert werden kann und muss.
Unser Vorsingabend belegt das mit Liedern aus drei Jahrzehnten: aus der Weimarer Republik und dem anbrechenden Nationalsozialismus, aus dem Exil in Hollywood und der Zeit nach der Rückkehr nach Deutschland, in die DDR.

  • Beate Jatzkowski, Musikerin, studierte Akkordeon als Hauptfach und spielt es mit großem Können und viel Freude.
  • Ruth Fühner, Sängerin, studierte Germanistik und Geschichte, war Moderatorin bei hr2, und ist seit ihrer Jugend Fan von Brecht und Eisler.
  • Oliver Augst, Sänger und Komponist, studierte u.a. an der HfG-Offenbach. Seine Musik-, Hörspiel- und Theaterproduktionen werden international präsentiert.

„Das gesellschaftliche Verantwortungsgefühl ist bei Eisler lustvoll im höchsten Maße. In seinem Werk kann man sich bilden, nach vielen Seiten, widerspruchsvoll. Es verändert den Singenden wie den Hörenden beglückend." (Bertolt Brecht)

Eine gemeinsame Veranstaltung von GEW Offenbach-Stadt und Heinrich-Heine-Club


Veranstaltungsflyer hier downloaden: