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Antikriegstag 2020

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

5. September 2020

14.00 Uhr Auftakt
am Turm der ehemaligen Schloßkirche,
Kirchgasse, Offenbach
anschl. Demonstration zum Rathaus
ca. 15.10 Uhr Abschluss
Willy-Brandt-Platz, an der Flamme, Ansprache
mit anschl. Kranzniederlegung

Flyer herunterladen

 2020 09 05 Flyer Antikriegstag 001


 

Gedenken an Hiroshima

Bildschirmfoto 2020 07 01 um 15.57.46

DONNERSTAG, 6. August 2020, um 20 Uhr an der Hafentreppe Offenbach.


Es sprechen: der Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und Elisabeth Saar (Botschafterin der Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, ICAN)
Musik: Femvolk (Geige und Akkordeon)
Poetry: Samuel Kramer

Gemäß dem Brauch in Japan werden wir im Gedenken an die Opfer Lampions schwimmen lassen.

Die Offenbacher Friedensinitiative organisiert diese Veranstaltung zusammen mit
NaturFreunde Offenbach, VVN-BdA Kreisvereinigung Offenbach , IG Metall Offenbach, Ver.di Kreisvorstand Offenbach im Bezirk Frankfurt und Region, GEW Offenbach-Stadt, Pax Christi Gruppe Offenbach, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Gruppen Frankfurt und Offenbach, Freidenker-Verband Offenbach, Connection e.V., Heinrich-Heine-Club Offenbach

Wir fordern:
Ban nuclear Weapons now!
Abrüstung statt Aufrüstung

Weitere Informationen im Flyer


 

Abrüstung schafft Sicherheit

Eine Veranstaltung der Offenbacher Friedensinitiative (OFI)

Mittwoch 11.3.2020, 17.30 Uhr
Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstraße 84

Operation Crossroads Baker Edit

Foto: © U.S. Department of Defense

Abrüstung scheint aus dem Wortschatz unserer Regierung gestrichen. Sicherheit wird nur noch im Zusammenhang mit so etwas Wahnwitzigem wie Defender 2020 oder dem angeblich wünschenswerten „Atomschirm“ von Frankreich oder der USA gebraucht. Die Lehren der Geschichte scheinen 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs vergessen.
Es werden keine neuen Abrüstungsverträge angestrebt. Den INF-Vertrag haben die USA und Russland zum 2. August 2019 gekündigt. Und falls sich die Präsidenten Trump und Putin nicht auf eine Verlängerung des New-START-Abkommens einigen, läuft das letzte noch gültige Abkommen über die Reduzierung strategischer Atomraketen in zwei Jahren aus. Was ist passiert, dass die nukleare Abrüstung vor einem Scherbenhaufen steht? Gibt es Alternativen, und was können wir - Friedensbewegte, kritische Öffentlichkeit, aber auch (deutsche) Politiker*innen - tun? Offenbach ist dem ICAN-Städteappell beigetreten. Wie kann es hier weitergehen?

Vortrag und Diskussion
mit Regina Hagen

Verantwortliche Redakteurin der Quartalszeitschrift "Wissenschaft & Frieden"
Sprecherin der Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt";
Mitglied im Trägerkreis "Atomwaffen Abschaffen - Bei uns anfangen!"

Kurze Information über ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ) durch die ICAN-Botschafterin Elisabeth Saar.


Ban nuclear weapons now!


 

Hibakusha weltweit - Ausstellung

Eine Veranstaltung der Offenbacher Friedensinitiative

Atomwirtschaft, Atomwaffen und wir
Ausstellung vom 2. bis 21. März in Offenbach

Tschernobyl und Fukushima – jedem sind diese Orte des atomaren Grauens ein Begriff. Doch weltweit gibt es unzählige weitere Orte, an denen die Atomindustrie ihr strahlendes Erbe hinterlassen hat – mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Diese Ausstellung zeigt exemplarisch 15 dieser Orte. Sie ist jenen Menschen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurden: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den Betroffenen von mehr als 2.000 Atomwaffentests, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind. Die Ausstellung macht deutlich, dass kein Erdteil von diesen Verheerungen verschont blieb. Sie umspannt den gesamten Zeitraum der Nutzung der Atomenergie und gibt viele Details und Hintergrundinformationen.

nsmail WEB

Minsk/Weißrussland: Mädchen in der Onkologischen Kinderklinik Nr. 1.Foto: © 2005 Hermine Oberrück

 

Ort: Stadtbücherei Offenbach, Herrnstraße 84, 63065 Offenbach am Main
Montag und Samstag: 10 - 16 Uhr
Dienstag bis Freitag: 10 - 18 Uhr

Eröffnung am Dienstag 3.3.2020 um 18.30 Uhr
Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke

Die Offenbacher Friedensinitiative zeigt diese Ausstellung des IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs) in Zusammenarbeit mit GEW Offenbach, NaturFreunde Offenbach, Ver.di Bezirk Frankfurt und Region, IPPNW Regionalgruppe Frankfurt und IG Metall Offenbach,
Die Offenbacher Stadtverordneten haben am 14.11.2019 beschlossen, dass Offenbach für ein Verbot der Atomwaffen eintritt und die Bundesregierung auffordert, dies auch zu tun. Städteappell

Ban nuclear weapons now!

Download:
Flyer Hibakusha Weltweit
Infos zur Ausstellung


 

Ostermarsch 2020

Aufruf zum Offenbacher Ostermarsch 2020

Ostermontag, 13. April 2020 um 10:00 Uhr

Auftaktveranstaltung Stadthof (Rathaus)

Wir wollen Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung

alle infos zu den ostermaerschen 2020 der friedensbewegung 3189

Wir leben in einer Welt, in der es mehr Konflikte und Kriegshandlungen als zur Zeit des Kalten Krieges gibt. Die Gefährdung der Menschheit wächst. Es werden neue Waffen entwickelt, die auch Atomkriege wieder gewinnbar machen sollen. Kriege heizen das Welt­klima weiter an. Wirtschaftliche Erpressungspolitik, Sanktionen und Handelskriege sind gegen die Zivilgesellschaft gerichtet und zerstören weltweit ökonomische und ökologische Existenzgrundlagen. Immer mehr Menschen sind wegen Krieg, Armut und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen auf der Flucht.

Rund um den 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg am 8. Mai soll in Osteuropa bis zur russischen Westgrenze eines der aufwändigsten NATO-Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges stattfinden. Mit dem Manöver DEFENDER 2020 wird das „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus“ ins Gegenteil verkehrt und eine russische Bedrohung unterstellt.

Wir gehen zu Ostern auf die Straße, um eine friedenspolitische Wende in der deutschen Außenpolitik einzufordern. Dieses heißt für uns:

  • Abrüstung statt Erhöhung des Rüstungshaushalts
  • ein gesamteuropäisches entmilitarisiertes Sicherheitssystem statt weiterer Konfrontationspolitik
  • Stärkung der UNO statt völkerrechtswidriger Kriege
  • Verbot der Rüstungsexporte, weil damit Kriege mit deutschen Waffen im Nahen Osten und Nordafrika befeuert werden
  • Stopp der US-Drohnenmorde, die über die US Air Base Ramstein und US-Kommandozentralen in Deutschland geführt werden und Auflösung der Militärbasen.
  • Unterzeichnung des UN-Vertrages zum Verbot von Atomwaffen durch die Bundesregierung und Verzicht auf atomare Teilhabe durch Abzug der US-Atomwaffen in Büchel 
  • Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr wie in Afghanistan, Irak, Mali und Syrien

Eine friedenspolitische Wende schafft zugleich finanziellen Raum für Investitionen bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau und anderem mehr. Die Durchsetzung von Frieden, Demokratie und sozialer Sicherheit in einer lebenswerten Umwelt erfordert auch unseren entschiedenen Kampf gegen Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Dafür gehen wir an Ostern auf die Straße.

Um gehört zu werden müssen wir noch lauter und deutlicher werden.


 


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